Österreich auf der internationalen Bühne der Sommellerie: Beim ASI Contest „Best Sommelier of the World 2026“ in Lissabon stellte sich Stefan Klettner der Weltelite seines Berufs. Ein Wettbewerb, der eindrucksvoll zeigte, wie viel Wissen, Können und Leidenschaft in der modernen Sommellerie stecken.
Vom 11. bis 17. Oktober 2026 wurde Lissabon zum internationalen Treffpunkt der Sommellerie. 66 Kandidatinnen und Kandidaten aus aller Welt traten bei der 18. Ausgabe des ASI Contest „Best Sommelier of the World“ an. Für Österreich ging Stefan Klettner ins Rennen, der sich im April den Titel „Bester Sommelier Österreichs 2026“ gesichert hatte.
Höchste Anforderungen auf internationalem Niveau
Bereits die ersten Wettbewerbstage verlangten den Teilnehmenden einiges ab: Sechs Weine mussten innerhalb von nur zwölf Minuten blind verkostet und identifiziert werden. Anschließend galt es, 77 anspruchsvolle Fachfragen in 90 Minuten zu beantworten. Dazu kamen praktische Aufgaben rund um Getränkekunde und professionellen Service.
Stefan Klettner stellte sich dieser Herausforderung mit großer Erfahrung, intensiver Vorbereitung und dem Anspruch, Österreich auf internationaler Bühne bestmöglich zu vertreten. Für den Einzug ins Halbfinale der besten 20 reichte es diesmal nicht. Die Teilnahme unter den 66 nationalen Vertreter war dennoch eine wertvolle internationale Erfahrung.
Gemeinsam vorbereitet – für den Job und die große Bühne
Hinter einem solchen Auftritt stehen Monate intensiver Vorbereitung und viele Menschen, die ihre Erfahrung und ihr Wissen teilen.
Mit Unterstützung der Sommelier Union Austria, seines Kollegen Andreas Jechsmayr und zahlreicher internationaler Fachleute bereitete sich Stefan gezielt auf die drei zentralen Wettbewerbsdisziplinen vor: Theorie, Blindverkostung und praktischen Service.
Ein besonderes Highlight war das SUA SommXperience Camp – ein gemeinsames Intensivtraining an der Tourismusschule Modul in Wien. Hier trafen internationale Expertise, praktische Serviceaufgaben und junge Nachwuchstalente aufeinander.
Genau dafür steht auch unser SUA SommXperience Camp: Training für den Job. Vorbereitung für die internationale Bühne. Denn Wissen wächst dort, wo Menschen ihre Erfahrungen teilen, einander fordern und gemeinsam besser werden.
Österreichs Sommellerie international vertreten
Auch SUA-Präsidentin Annemarie Foidl war in Lissabon vor Ort und begleitete Stefan während der Wettbewerbswoche.
Der Weltmeistertitel 2026 ging schließlich an Nikolai Haram Svorte aus Norwegen. Pascaline Lepeltier aus Frankreich erreichte den zweiten Platz, Wataru Iwata aus Japan wurde Dritter.
Für uns als Sommelier Union Austria ist die Weltmeisterschaft weit mehr als ein internationaler Leistungsvergleich. Sie steht für Begegnungen, fachlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung unseres Berufsbildes.
Lieber Stefan, danke für deinen Einsatz, deine Leidenschaft und dafür, dass du die österreichische Sommellerie auf dieser internationalen Bühne vertreten hast!
Wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen – mit starken Landesvereinen, engagierten Mitgliedern und einer Gemeinschaft, die Wissen und Gastfreundschaft verbindet.
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